Übersichtskarte

Montag, 04.05.2015

Canberra - Capital Territory

Für Cara und mich ging es schon um 9 Uhr los, da wir noch am selben Tag um 15 Uhr anfangen sollten zu arbeiten. Nach der 4 1/2 stündigen Busfahrt sind wir in Canberra angekommen und mussten nur noch zu unserer Unterkunft laufen. Dort angekommen haben wir uns etwas ausgeruht und dann ging es für uns auch schon los Richtung Markt.

Dieser Markt hieß „enlighten night noodle market“. Dieser Markt hat verschiedene asiatische Köstlichkeiten angeboten und gehörte zu dem Hauptevent „enlighten“. Bei diesem Event wurden verschiedene historische Gebäude mit speziellen Installationen beleuchtet. Außerdem gab es noch live Performences und längere Öffnungszeiten der Museen usw.
Leider konnte ich mir keine der Shows ansehen, da ich immer am arbeiten war.

Am Markt angekommen haben wir auch direkt Rochelle, unseren Boss kennengelernt und natürlich auch die anderen, die dort an dem Stand gearbeitet haben.
Alle waren wirklich super nett und wir hatten eine Menge Spaß zusammen.

Gearbeitet haben wir an dem Mini Pancake Stand. So wirkliche Pancakes waren es nicht, denn Cara hatte mir mal gesagt, dass diese Dinger eigentlich poffertjes heißen und aus Holland kommen.

Unsere Aufgabe bestand darin erstmal alles vorzubereiten für den Tag. Das heißt: Erdbeeren schneiden, Zitronen schneiden, Butter schneiden, Limonade vorbereiten und Kokosnüsse stapeln.
Danach hieß es dann nur noch Leute bedienen, ihre Pancakes so zubereiten wie sie es gerne hätten und abkassieren. Alles wirklich sehr easy und spaßig.
Ab und zu wurde es schon mal recht stressig, wenn viele Leute anstanden und noch keine Pancakes fertig waren, aber das haben wir alles super gemeistert.

Am Ende des Tages musste dann noch alles abgebaut werden und natürlich auch noch abgewaschen und geputzt werden.

Das Gute an so einem Essensmarkt ist ja, dass immer etwas übrig bleibt. Deshalb gab es jeden Abend etwas leckeres zu Essen, komplett umsonst. So hat man sich dann die Zeit zum Kochen und natürlich auch das Geld für die Zutaten gespart.

Insgesamt haben wir dort 9 Tage gearbeitet. Und Rochelle war so begeistert von mir, dass sie mir einen Job in Sydney angeboten hatte. Sie bat mir an in dem Café ihres Mannes zu arbeiten, weil sie fand dass ich dort perfekt reinpassen würde. Ich hatte ihr natürlich direkt zugesagt und einen Termin zum „Vorstellungsgespräch“ abgemacht.



Bevor es für mich dann wieder zurück nach Sydney ging, habe ich mich dazu entschieden noch einen Tag länger zu bleiben, um mir die Stadt noch ansehen zu können, denn immerhin befand ich mich ja in der Hauptstadt Australiens.

Ich kann euch sagen, Canberra ist wirklich richtig richtig schön. So viele haben in den ganzen Backpacker Gruppen in Facebook geschrieben, dass man Canberra getrost überspringen kann. Finde ich aber absolut gar nicht.
Canberra ist halt keine typische Großstadt, geschweige denn eine Hauptstadt.
Es ist einfach so ruhig und idyllisch dort. Keine wirklichen Hochhäuser, keine Hektik, sehr viele Bäume in der Innenstadt. Es gibt dort auch eine Einkaufspassage welche mich etwas an die gute alte Allee Straße erinnert hat. Natürlich nur sauberer. Aber trotzdem habe ich mich nicht wie in der Hauptstadt Australiens gefühlt.

Erste Station waren für mich die Museen. Ich war in der National Porträt Gallery und natürlich auch in der National Gallery of Australia.



Danach ging es für mich zum alten Parlament und zum Neuen.



Das Wetter war übrigens super schön. Tagsüber richtig schön warm und sonnig doch abends hat es sich richtig abgekühlt. Deshalb konnte ich zum Arbeiten auch nie eine kurze Hose anziehen, denn abends auf dem Heimweg hätte ich einfach zu sehr gefroren.


Zusammenfassend kann man sagen, dass Canberra auf jeden Fall ein Besuch wert ist. Und außerdem hat sich wieder mal gezeigt, dass wenn sich eine Tür schließt, sich eine andere wieder öffnet und einfach nichts so richtig nach Plan läuft.
Deshalb ging es für mich wieder zurück nach Sydney. Ein drittes Mal. Ob es wohl wirklich das letzte Mal bleiben wird? Ihr werdet es sehen bzw. lesen.

Alles Liebe,
eure Celina

Samstag, 02.05.2015

Hin und Her

Hey meine Lieben,

weiter geht’s im Text.

Nachdem wir von unserem Road Trip wieder in Cairns angekommen sind hieß es für uns „auf geht’s auf Jobsuche!“ Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt hatte, aber leider hat sich das alles nicht so einfach gestaltet. Dana und ich sind in jeden Tag in jedes Café, Restaurant und jeden Haarsalon gegangen, doch leider erfolglos. Deshalb haben wir angefangen in unserem Hostel für Unterkunft zu arbeiten. Somit konnten wir diese Ausgaben einsparen und mussten uns nicht ganz so viele Sorgen um unser Geld machen.
Meine Aufgabe war es von Montag bis Freitag alle Badezimmer in dem Hostel zu putzen. Insgesamt musste ich sieben Badezimmer putzen plus den Aufenthaltsraum. Dana musste die Küche und die Zimmer putzen wenn jemand ausgecheckt hat.

Da Dana Frisörmeisterin ist und auch alle ihre Utensilien dabei hatte, hat sie eine Anzeige bei Facebook geschrieben, dass sie Haarschnitte anbietet. Darauf haben auch einige geantwortet und sind zu unserem Hostel gekommen. So auch drei Mädels (Anna, Cara und Lisa) mit denen ich mich auf Anhieb gut verstanden habe. Wie es der Zufall will kam eines der Mädchen auch aus Radevormwald (Cara) und hatte mich erkannt. Ich kannte sie vorher aber nicht, nur das Mädchen mit dem sie nach Australien gekommen ist.
Wir haben uns alle ein Weilchen unterhalten und uns über unsere Erfahrungen ausgetauscht. Natürlich kamen wir auch auf das Thema Arbeiten und Jobsuche. Ich erzählte ihnen davon, wie erfolglos unsere Suche bis jetzt war und das wir langsam am Verzweifeln sind und keine Ahnung hätten, was als nächstes kommt. Da erzählte uns Anna, dass sie vor einiger Zeit auf einem Markt gearbeitet habe, welcher nun in anderen Städten fortgesetzt würde. Da ihr Boss noch Arbeitskräfte suchte, hatte sie ihm Cara und Lisa vorgeschlagen. Das Problem an der Sache war aber, dass Lisa eine Zusagen ihrer Uni bekommen hatte und somit eher nach Hause fliegen musste. Ihr Platz war rein theoretisch dann unbesetzt. Daher hatte ich mich angeboten und Anna gefragt, ob es möglich wäre, dass ich anstelle von Lisa auf dem Markt arbeiten könnte. Anna versicherte mir, dass es kein Problem sei und somit sind Cara, Anna und ich am nächsten Tag in ein Reisebüro gegangen und haben uns einen Flieger nach…. SYDNEY!!! gebucht. Ich hatte eigentlich gedacht, ich würde nie wieder nach Sydney kommen. So schnell kann sich alles ändern hier in Australien.

Die letzten Tage in Cairns habe ich mit putzen und chillen verbracht, da es allgemein nicht viel zu sehen gibt in Cairns und es einfach viel zu heiß war, sodass es keinen Spaß machte etwas zu unternehmen.


BACK IN SYDNEY!

Am Valentinstag ging es für uns dann zum Flughafen und ab nach Sydney. Es war schon ein komisches Gefühl wieder in Sydney zu sein. So „back to the beginning“mäßig.
Dank Lisas bester Freundin konnten Cara und ich umsonst in Sydney wohnen, da sie hier in einer deutschen Firma arbeitet und eine eigene Wohnung gestellt bekommt. Wir hatten aber nicht ihre Wohnung, sondern die Wohnung ihres „Freundes“, da dieser so gut wie nur in ihrer gewohnt hat und seine somit unbewohnt blieb. Und diese Wohnung war wirklich der Hammer. Super schön und super modern. Wie wir hinterher herausgefunden haben kostet diese Wohnung pro Woche wohl um die 800$! War schon ein echt ein geniales Gefühl eine eigene Wohnung zu haben und nicht im Hostel leben zu müssen und dann alles noch umsonst!

Und Gott sei Dank mussten wir nichts bezahlen, denn wie sich herausgestellt hatte konnten wir NICHT auf dem Markt arbeiten!


Aber nun von Anfang an:

Wir hätten eigentlich an einem Getränke- und Essensstand arbeiten sollen. Da dort auch Alkohol ausgeschenkt wurde mussten Cara und ich noch unser RSA machen (ein Zertifikat, welches man braucht um Alkohol jeglicher Art ausschenken zu dürfen. Dieses Zertifikat ist für jedes Territorium ein anderes: z.B. hast du ein RSA für New South Wales darfst du nur in NSW Alkohol ausschenken, für South Australia müsstest du wieder einen neuen Kurs belegen und ein SA RSA machen)
Da dieser Kurs etwas kostet war es um so ärgerlicher, dass wir trotz fester Zusage doch nicht an dem Stand arbeiten konnten.


Der Tag nachdem wir angekommen sind, haben Cara und ich uns auf den Weg zu dem Markt gemacht, um uns dort vorzustellen und unseren „Arbeitsvertrag“ zu unterzeichnen. Das hat auch alles super geklappt. Alle waren super freundlich und ich hatte mich schon darauf gefreut für ein paar Tage mit den Leuten zusammen zuarbeiten.
Doch zwei Tage später haben wir eine Mail bekommen, dass sie bedauerlicherweise doch keine Arbeit für uns haben. Na toll. Selbst Anna haben sie nicht genommen. Sie hat sich dann auf die Suche nach einem anderen Job auf dem Markt gemacht und ist dann auch fündig geworden nämlich an einem Pancake Stand.

Für Cara und mich ging es erstmal ohne Job weiter. Ich habe mich dann in Sydney auf die Jobsuche begeben, doch auch hier war alles erfolglos.

Zu dem ganzen Stress kam dann noch, dass wir aus der Wohnung raus mussten. Nach 10 Tagen dort hieß es wieder „ab ins teure Hostel!“. Aber beschweren will ich mich nicht, ich bin Janina und Dominik so dankbar, dass sie uns diese 10 Tage haben dort wohnen lassen. Das hat meinem Geldbeutel ganz schön gut getan.

Zurück im Hostel habe ich immer mehr mit dem Gedanken gespielt wieder auf eine Farm zu gehen und dort zu arbeiten. Eigentlich wäre es besser gewesen in Cairns zu bleiben und zusammen mit Dana wieder auf eine Farm zu gehen. Damit hätte ich mir den ganzen Stress, das Hin und Her und natürlich auch das Geld sparen können. Sie ist nämlich dort geblieben und hatte zwei Tage, nach dem wir unseren Flug gebucht hatten, eine Zusage von einem Working Hostel bekommen und hat sich dann auf den Weg gemacht und war fleißig am Arbeiten, während ich wieder in Sydney saß und keine Ahnung hatte wie es für mich weitergeht.

Aber irgendwie kommt alles so, wie es kommen muss. Eins habe ich hier gelernt: planen bringt absolut gar nichts! Deine Pläne ändern sich von Tag zu Tag. Man muss einfach spontan und offen sein und abwarten. Denn irgendwie regelt sich hier alles schon von selbst.
So kam es dann auch.

An einem Tag haben wir eine Nachricht von Anna erhalten. Sie hatte uns geschrieben, dass sie noch Leute für den Pancake Stand brauchen. Im ersten Moment war ich natürlich skeptisch, weil das gleiche Spielchen hatten wir ja schon. Aber da ich das Geld wirklich brauchte, habe ich zugesagt.

Der Markt war inzwischen nach Canberra weitergezogen. Somit musste ich von Sydney so schnell wie möglich nach Canberra kommen, um dort so lange wie möglich arbeiten zu können. Deshalb haben Cara und ich uns ein Busticket gekauft und sind los nach Canberra.


be continued..

alles Liebe,
eure Celina

Montag, 13.04.2015

Finally feeling free #2

Weiter ging es für uns zu einem Wasserloch an dem angeblich ohne Bedenken schwimmen gehen konnte. Der Weg dahin war anfangs recht angenehm doch nach einiger Zeit wurde au der befestigten Straße ein Schotterweg und aus unseren 60 oder 70km/h super schnelle 10km/h. Man muss erwähnen, dass wir mit unserem Camper nicht auf solchen Wegen fahren durften, wenn also etwas passiert wäre, hätten wir die ganzen Kosten am Hals gehabt. Aber wir dachten uns, dass die Strecke zum Wasserloch gar nicht so weit entfernt ist. Leider haben wir uns getäuscht. Ich glaube wir sind ca. 40 Minuten im Schritttempo und mit großer Panik dass irgendwas passiert die Strecke entlang gefahren. Endlich angekommen haben wir uns durch den Regenwald gewagt und wollten das Wasserloch finden. Wir haben auch eins gefunden, was wirklich super schön war, doch das Wasser war nicht tief genug um ordentlich schwimmen gehen zu können. Außerdem hatten wir ehrlich gesagt zu viel Angst vor Krokodilen.
Die Strecke ging eigentlich noch weiter doch leider mussten wir dort stoppen, denn ein kleiner Fluss hat uns den Weg versperrt. Unser cooler Camper war nämlich kein 4WD. So ein Pech aber auch.

 

(unsere Aussicht während der Fahrt)

Dana und ich hatten wirklich super Glück mit dem Wetter. Es war richtig heiß und wir wollten einfach nur ein sicheres Plätzchen finden, wo man sich schön abkühlen konnte.
Nachdem wir kurz an einer Tankstelle gehalten haben um Insektenschutzspray zu kaufen haben wir uns ein paar Informationen vom Tankwart abgeholt. Dieser hat uns gezeigt, wo der beste Ort ist  um schwimmen gehen zu können. Dort sind wir dann auch hingefahren und es war wirklich richtig schön dort.
Es gab dort eine aus Ästen gebaute Schaukel mitten über dem Wasser und Seile um sich ins Wasser schwingen zu können. Und das Wasser war so klar, dass man sogar die kleinsten Fische dort erkennen konnte. Da hatte uns der Tankwart nicht zu viel versprochen.

 

Unser road trip ging dann wieder zurück aufs „Festland“ da wir den Camper nur für vier Tage gemietet hatten und wir noch recht viel vor uns hatten.

Der nächste Stopp sollte der Curtain Fig Nationpark in den Atherton Tablelands sein. Das Besondere daran ist der Curtain Fig Tree. (Auszug aus dem Internet)

„Der Curtain Fig Tree ist eine Würgefeige der Art Ficus virens. Normalerweise keimen diese Pflanzen in den Kronen anderer Bäumen und bilden dann Wurzeln aus um den Boden zu erreichen. Wenn diese wichtige Schritt vollzogen ist, beschleunigt sich das Wachstum der Feige, die Luftwurzeln werden dicker und vernetzen sich. Nach hunderten von Jahren töten sie schließlich den Wirtsbaum, der langsam verrottet. Die Feige kann jetzt selbständig weiterwachsen. Im Falle des Curtain Fig ist der Wirtsbaum während dieses Prozesses gekippt, sodass die Luftwurzeln mit bis zu 15 Metern Länge als Vorhang Richtung Boden gewachsen sind. Die Würgefeige ist 50 m hoch, hat einen Stammumfang von 39 m und ist geschätzte 500 Jahre alt.“


Ab und zu hat unser Navi nicht so ganz funktioniert und hat uns einfach irgendwo entlang geführt. Manchmal waren es richtig schöne Strecken mit sehr bescheidenen Straßen. So auch unser Weg zum Curtain Fig National Park. Die Straßenbeschaffenheit war wirklich unter aller Sau. Wieder nur Schotter und wieder die Angst, dass irgendwas am Auto kaputt geht. Aber dafür war die Landschaft drum herum atemberaubend schön.



Da Dana sehr müde war, hat sie sich schlafen gelegt während ich weiter gefahren bin zu einem anderen fig tree. Dem Cathedral Fig Tree. Dieser war auch sehr beeindruckend. Man konnte sogar einmal drum herum laufen und sogar fast hindurch.
Es ist echt faszinierend, was die Natur so alles erschaffen kann. Sehr interessant.


Da Dana immer noch am schlafen war und ich keine Ahnung hatte, was ich so treiben soll bin ich weiter gefahren. Mein Ziel war der Mobo Creek Crater. Eine Art Bach oder Fluss, welcher durch irgendwelche mysteriösen Naturereignisse entstanden ist. Dort habe ich ein Weilchen verbracht bis ich versucht habe die liebe Dana wach zu bekommen um mit ihr zusammen zu entscheiden, wo es als nächstes hingeht.



Als nächstes auf unserer Liste standen die Millaa Millaa Falls. Ich hatte vorher noch nie etwas von denen gehört, aber Dana wollte dort unbedingt hin. Denn dort wurde mal eine Herbal Essences Werbung gedreht. Sie hatte mir Bilder gezeigt und ich war sofort begeistert. Deshalb ging es für uns Richtung Millaa Millaa. Dort angekommen haben wir uns dazu entschieden in einen Pub zu gehen und uns ein Bierchen zu trinken und unsere elektronischen Geräte aufzuladen. Ich glaube für die Leute in dem Pub war es eine Attraktion ausländische Mädels zu sehen. Anfangs wurden wir einfach nur schief von der Seite angeguckt aber im Laufe des Abends wurde die Stimmung immer besser. Uns wurde sogar angeboten mit auf eine Farm zu kommen und dort ein BBQ zu machen. Doch dieses Angebot haben wir natürlich dankend abgelehnt. Man weiß ja wie es in den Horrorfilmen ausgeht.

Am nächsten Morgen sind wir voller Vorfreude zu den Millaa Millaa Falls gefahren, welche ein Teil des Waterfall Circuit („Wasserfall Bezirks“) sind. Was uns da erwartet hat seht ihr jetzt..




Also mehr enttäuscht kann man eigentlich nicht werden. Es war einfach die vergangenen Tage und Wochen zu warm und es hatte nicht geregnet, weshalb die Millaa Millaa Falls fast ausgetrocknet waren. Dana und ich konnten es einfach nicht glauben. Deshalb sind wir durch die Gegend gelaufen und haben nach den richtigen Millaa Millaa Falls gesucht. Aber wir haben keine anderen gefunden, natürlich nicht.
Total enttäuscht und traurig ging es für uns weiter. Doch Gott sei Dank gab es noch weiter Wasserfälle zu bestaunen die unsere Laune dann etwas gehoben haben.

An den Ellinjaa Falls sind wir sogar schwimmen gewesen. Diese waren schon beeindruckender als die Millaa Millaa Falls aber wir waren uns einig, dass diese Wasserfälle den Wasserfall auf Lombok niemals übertrumpfen könnten.



Unsere Reise ging weiter zu den Josephine Falls. Man könnte fast behaupten, dass sie das Freibad der Australier sind. Als wir dort angekommen sind waren dort so viele Menschen. Das Besondere an den Josephine Falls sind die natürlichen Wasserrutschen.
Dort haben Dana und ich dann eine Weile verbracht und sind natürlich auch Schwimmen gegangen in dem super erfrischenden glasklaren Wasser.



Unser letzter Punkt auf der Liste war Babinda Boulders. Diese sind eine beliebte Badestelle für die Australier. Als wir dort angekommen sind wurden wir von BBQ Geruch nur so erschlagen. So viele Familien waren dort und haben gegrillt und Spaß gehabt.
Ins Wasser sind wir dort aber nicht gegangen, da es schon später Nachmittag war und nicht mehr ganz so heiß sodass man eine Abkühlung hätte brauchen können.
Besonders an dieser Badestelle ist auch ein Weg der an den entlang des Baches verläuft der die Badestelle mit Wasser füllt. Dort ist alles voll mit riesig großen Felsen, die vom Wasser rund geschliffen wurden. Deshalb heißt der Ort auch Babinda Boulders. Boulders bedeutet nämlich Felsbrocken.



So ganz zu Ende war unser road trip noch nicht, da wir wieder zurück nach Cairns mussten und dort noch eine Nacht verbringen konnten. Wir hatten uns überlegt noch ein letztes Mal einen schönen Ort zu finden, an dem es sogar Spaß macht früh aufzustehen.
Unsere Entscheidung fiel auf einen See in der Nähe von Cairns.
Um diesen zu erreichen mussten wir wirklich krasse Serpentinen hochfahren. Die Kurven waren so eng und unübersichtlich, dass schnell fahren ausgeschlossen war. Wir hatten das Gefühl diese Strecke würde kein Ende nehmen. Doch die Aussicht war super schön, je höher wir gefahren sind. Wir konnten über ganz Cairns schauen. Sehr beeindruckend.
Nach gefühlten 2 Stunden sind wir oben angekommen und sind, wie soll es anders sein, an ein verschlossenes Tor gekommen. Das Gelände um den See herum schließt nämlich um 6 Uhr. Wir haben uns so geärgert, denn nirgendwo auf dem Weg zum See war ein Schild angebracht. Also mussten wir uns etwas anderes suchen und den ganzen Weg wieder zurück. Den Spaß am fahren hat uns das trotzdem nicht verdorben, denn Dana und ich sind in Nostalgie verfallen und haben zu den alten Klassikern aus unserer Kindheit getanzt und gesungen.



Ich hatte mir für den Trip eine App heruntergeladen, welche Campingplätze aller Art anzeigt. Sie zeigt an, ob die Plätze etwas kosten und was dort alles vorhanden ist. Auch Rezessionen kann man sich dort durchlesen. Diese haben wir dann genutzt um einen Platz zu finden, der erstens umsonst ist und zweitens Toiletten mit Dusche besitzt.
Und so ging unsere road trip weiter bis in die Nacht. Der erste Versuch war ein Skatepark, der zu 100% auch Duschen besitzen sollte und umsonst war. Dort sind wir hingefahren und wurden von ungelogen 30 Kängurus überrascht. Wir waren so happy, dass wir endlich Kängurus gesehen haben und wollten unbedingt dort bleiben, doch leider waren die Toiletten abgeschlossen aufgrund von Vandalismus. Na toll..
Weiter ging die Suche. Wir sind dann komplett raus aus Cairns gefahren wieder Richtung Palm Cove. Kurz vorher ist der Clifton Beach. Dort haben wir einen Parkplatz gefunden mit Toiletten und WARMEN Duschen und konnten direkt neben dem Strand einschlafen und auch wieder aufwachen.

Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, da wir ein gutes Stückchen von Cairns entfernt waren und wir den Camper um spätestens 10 Uhr abgeben mussten.
Nur leider war es nicht so einfach wie es eigentlich sein sollte, denn unser Auto ist nicht mehr angesprungen. Wir hatten keine Ahnung woran es liegen könnte, da das Radio und die Licher aus waren, nichts im Zigarettenanzünder steckte oder sonstiges. Das einzige was geleuchtet hatte war ein kleines Lämpchen, da wir mit offener Kofferraumklappe geschlafen hatten. Aber hätte davon wirklich die Batterie leer gehen können? Wir haben das bezweifelt.
Neben uns haben ein paar Jungs geparkt, welche uns aber nicht helfen konnten. Wir mussten also die Autovermietung anrufen und fragen was wir nun tun sollen. Die haben nur gesagt wir sollten jemanden finden, der uns einen Kickstart geben könne und wenn das nicht der Fall ist müssten wir auf einen Abschleppdienst warten, welcher uns dann helfen würde. Dana und ich haben nur die ganzen Dollarzeichen gesehen, die auf uns zukommen würden würden wir niemanden finden. Doch Gott sei Dank kam ein netter Australier vorbei, welcher uns geholfen hatte.
Also ging es für uns Richtung Cairns.
Da wir das Auto vollgetankt abgeben mussten und wir es auch etwas sauber machen wollten, damit man nicht unbedingt sieht, dass wir Schotterpisten gefahren sind, haben wir an einer Tankstelle angehalten. Und wie man das nun mal so macht, habe ich den Motor ausgestellt und getankt. Nach dem wir alles gesäubert haben wollten wir weiter fahren und ZACK das Auto springt wieder nicht an. Große Klasse. Ich bin dann zum Tankwart und habe ihn gefragt, ob er uns helfen könnte und er meinte ja klar wir sollten nur das Auto weg von der Zapfsäule schieben und er würde dann kommen und uns helfen. War dann aber nicht so. Wir mussten also wieder bei der Autovermietung anrufen und diese musste dann einen Dienst schicken, der uns einen Kickstart geben konnte. Nach ca. einer halben Stunde kam endlich jemand, der gleichzeitig auch die Batterie überprüft hatte. Wie sich herausgestellt hatte, war diese komplett im Arsch. Wir haben dann noch am Ende unseres Trips die große Panik geschoben, dass wir nun für alle Rechnungen und sonst was aufkommen müssten. Aber wir sollten den Wagen dort abstellen, unsere Sachen ausräumen und den Schlüssel abgeben. Easy.
Wir wurden dann von unserem Hostel Shuttle Bus abgeholt und waren wieder zurück im Hostel.

So stressig hätte der road trip meiner Meinung nach nicht Enden sollen, aber alles in allem hatten Dana und ich eine sehr gute Zeit. 
Ich habe mich nach langer Zeit (abgesehen von Indonesien) richtig frei gefühlt. Wir konnten machen was wir wollen, wir konnten (fast) überall hinfahren und das ist wirklich das Größte. Es ist echt eine Bereicherung, wenn man ein Auto besitzt. Musik an, Fenster runter und einfach die wunderschönen Landschaften genießen und sich treiben lassen. Ein geniales Gefühl. Aber nun war der Spaß vorbei und wir mussten uns wieder auf die Jobsuche konzentrieren.

So meine Lieben, hier habt ihr die Fortsetzung meines road trips. Ich hoffe alles ist in Ordnung.

Bis dann,
Eure Celina

Dienstag, 07.04.2015

Finally feeling free #1

Nach unserer Woche in Townsville ging es für uns endlich nach Cairns. Dort angekommen wurden wir direkt von zwei Jungs angesprochen, ob wir denn schon eine Unterkunft hätten. Hatten wir natürlich nicht und deshalb sind wir mit ihnen zusammen zum JJ’s Backpackers gefahren. Das war wirklich ein sehr nettes Hostel, etwas außerhalb der Stadt aber es wurde ein Shuttle Bus zur Stadt angeboten, was wirklich optimal war. Natürlich hätte man auch laufen können, aber wer hat da schon Lust drauf?! Außerdem war das Wetter in Cairns zwar super gut aber auch suuuuuper schwül und heiß. Und wenn ich suuuuuper sage, dann meine ich das auch so. Man konnte nicht mal draußen im Schatten sitzen ohne zu schwitzen. Es war wirklich krass. Während es in Deutschland schön geschneit hatte und alle sich drüber beschwert haben, hatte ich mir den Schnee sehnlichst gewünscht.. aber nur für ein paar Minuten. Denn ich mag die Hitze doch schon mehr, als den Schnee.

In Cairns haben wir uns dann die ersten Tage etwas umgeschaut und ich habe festgestellt, dass diese Stadt gar nicht so groß ist, wie ich gedacht hatte. Eigentlich ist sie recht überschaubar. Es gibt eine Lagune, eine schöne Strandpromenade mit sehr vielen Restaurants, ein großes Einkaufszentrum und recht viele kleinere Einkaufsstraßen. Aber alles sehr gut begehbar und übersichtlich. In Cairns gibt es Ansicht auch nichts so Besonderes zu sehen außer natürlich den umliegenden Regenwald und das Great Barrier Reef. Das Riff habe ich mir in der Zeit, die ich in Cairns verbracht habe aber nicht angesehen. Ich habe von vielen gehört, dass sie etwas enttäuscht waren, als sie einen Schnorchel- oder Tauchausflug zum Riff gemacht haben. Es ist wohl nicht mehr das, was es mal war. Es soll schon sehr ausgestorben sein und eben nicht mehr so farbenfroh und bevölkert sein. Deshalb habe ich mir gesagt, (da ich das Geld dafür sowieso nicht hatte) dass ich das auslasse. Aber den Regenwald und alles was dazugehört wollten Dana und ich natürlich nicht auslassen, deshalb haben wir uns ein paar Tage nach dem wir in Cairns angekommen sind, dazu entschieden einen road trip zu starten und zwar zum Cape Tribulation. Das ist ein Landzug an der Ostküste wo der Regenwald und das Riff unmittelbar aufeinander treffen.

Da wir in Cairns ja hauptsächlich auf Jobsuche gehen wollten und eigentlich auch einen Job finden wollten, dachten wir dass das nun unsere letzte Gelegenheit sein wird so einen Ausflug zu machen. Deshalb haben wir uns einen Campern für vier Tage gemietet und haben uns dann auf den Weg gemacht.



Unser erster Stopp war in Palm Cove. Dort sind wir am Strand entlanggelaufen und wollten uns eigentlich abkühlen, aber da auch hier alles voll mit Quallen war, war das leider untersagt. Stattdessen haben wir uns ein Eis gekauft und sind dann weitergefahren.

 

Unsere Route führte an der Ostküste vorbei und somit die ganze Zeit am Meer. Es war wirklich eine wunderschöne Fahrt. Wir haben oft gestoppt nur um den Ausblick genießen zu können. Es war schon ein echt geniales Gefühl dort entlang zu fahren mit lauter Musik und offenen Fenstern. Da war das Gefühl von Freiheit wirklich die ganze Zeit anwesend.



Der nächste Stopp war in Mossman, denn dort gab es die letzte richtige Möglichkeit einkaufen zu gehen. Die haben wir natürlich auch genutzt und dann ging es weiter Richtung Daintree National Park und zum Daintree River. Dort haben wir gestoppt und gehofft einen kleinen Blick auf ein oder zwei Krokodile zu bekommen, aber leider haben wir keine gesehen. Wir hatten auch vor, eine Daintree River Crocodile Tour zu machen, aber das war uns dann doch zu teuer. Denn eine Garantie, dass man Krokodile wirklich sieht, gab es nicht.



Eine Sache, die Dana und ich nicht wussten war, dass man mit einer Fähre fahren muss, um in den richtigen National Park und zum Cape Tribulation zu kommen. Und obwohl wir kein Bargeld bei uns hatten, sind wir trotzdem auf die Fähre und sind einfach mitgefahren. Am Ende haben wir uns nur dumm gestellt und haben behauptet, dass wir nicht wussten dass wir etwas bezahlen müssen und deshalb auch kein Bargeld dabei hatten. Der Mann war so nett und hat uns trotzdem mitfahren lassen und ein Ticket ausgestellt, aber gleichzeitig auch unser Kennzeichen notiert, damit wir auf dem Rückweg bezahlen können. Und somit ging es für uns dann in den Daintree National Park Richtung Cape Tribulation. Es war wirklich wunderschön dort entlang zu fahren. So komplett durch den Regenwald, an super schönen Creeks und Stränden vorbei.

Unser erster Stopp war an einem Aussichtspunkt. Viel zu sagen gibt es dazu nicht, außer dass die Aussicht wirklich super schön war.



Da wir es schon recht spät hatten, mussten wir uns auf die Suche nach einer Schlafmöglichkeit machen. Das hat sich aber etwas schwieriger gestaltet als wir gedacht hatten. Alle Campingplätze waren nämlich schon geschlossen, da es entweder schon zu spät war oder sie einfach keinen freien Platz mehr hatten. Deshalb sind Dana und ich bis spät in die Nacht (so 8-9 Uhr, nicht wirklich spät aber ziemlich dunkel so ohne Straßenlampen und auch recht gefährlich, da dort viele Tiere leben und wir beide das erste Mal so richtig Autogefahren sind) gefahren bis wir an einen Campingplatz gekommen sind der ziemlich verlassen aussah. Wir haben gesehen, dass die Rezeption schon geschlossen war, deshalb haben wir uns einfach irgendwo hingestellt. Dort auf dem Campingplatz gab es auch eine Küche und Duschen, die wir natürlich erstmal genutzt haben. 
Nachdem wir gegessen hatten sind wir dann auch ins Bett und haben unsere erste Nacht in unserem Campervan geschlafen.

Unser Wecker ging recht früh, da wir sicherstellen wollten, dass wir den Platz noch vor dem Öffnen der Rezeption verlassen um nicht bezahlen zu müssen. Ich weiß, nicht sehr freundlich aber 30$ pro Person ist schon echt happig.

Weiter ging es für uns dann zu einem Strand. Wir wollten uns dort auf den Parkplatz stellen und vielleicht noch so 1-2 Stunden schlafen, da wir noch extrem müde waren, aber leider konnten wir das nicht, denn nach ca. 20 Minuten kam ein Ranger und hat uns einen Vortrag darüber gehalten, dass man hier nicht campen darf und wir eigentlich eine Strafe bezahlen müssten. Wir haben ihm dann erklärt, dass wir hier nicht die Nacht verbracht haben sondern auf einem Campingplatz und wir einfach nur noch etwas dösen wollten bevor es weiter geht. Damit hat er sich dann zufrieden gegeben und ist weitergefahren.
Aus dem schlafen wurde dann aber nichts, deshalb haben wir uns zum Strand begeben. An dem konnten wir aber nicht bleiben, da sich dort öfter mal Krokodile aufhalten und auf ein Treffen mit denen hatten wir nicht so Lust. Wir haben uns dann einfach noch etwas umgesehen und sind dann aber weiter gefahren.




Damit der Eintrag nicht all zu lang wird, teile ich ihn auf.

Ich hoffe ihr hattet schöne Ostern und euch geht es gut.
Alles Liebe

Eure Celina

Freitag, 20.03.2015

G’day Australia

Hier bin ich nun wieder. Nach einem traumhaften Monat in Indonesien. Zurück in Australien. Und wenn ich ehrlich bin, wirklich begeistert war ich nicht. Wir sind wieder in Brisbane angekommen und für mich war es ein Schock. Nachdem ich einen Monat die Natur um mich herum hatte, und keinen Verkehr, somit auch keinen Lärm, war es extrem komisch wieder in einer Großstadt zu sein. Wir haben uns für eine Nacht in einem Hostel eingebucht. Unsere Reise sollte nach Townsville gehen, mit einem kurzen Überraschungsbesuch in Bundaberg um unsere ganzen Freunde dort wiederzusehen. Meine Laune war anfangs aber nicht ganz so gut. Ich konnte das ganze nicht wirklich genießen. Ich wollte es nicht wahr haben, wieder in Australien zu sein. Alles war einfach viel zu überteuert, zu hektisch und generell nicht das, woran ich mich gewöhnt hatte. Ich wollte wieder zurück nach Indonesien. Aber nach einer Weile ging es dann wieder. Natürlich wäre ich jetzt viel lieber in Asien unterwegs, aber ich bin trotzdem froh wieder hier zu sein, anstatt zu Hause.

Bevor es für uns nach Townsville ging, haben wir, wie gesagt, einen Stop in Bundaberg gemacht und sind dort das letzte Mal (diesmal wirklich das letzte Mal) feiern gewesen mit unseren Freunden. Und es war so schön, alle wiederzusehen. Da wir aber in dem Hostel nicht übernachten konnten, weil die Sicherheitsvorkehrungen verschärft wurden, haben wir uns allen ernstes in ein Hotel eingebucht und somit recht viel Geld für eine Nacht in Bundaberg ausgegeben. Aber was macht man nicht alles, um mit seinen Freunden einen letzten gemeinsamen Abend zu genießen?!

Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Greyhound Bus nach Townsville. Die Fahrt dauerte ca. 18 Stunden. Wir sind eigentlich nur nach Townsville gefahren, weil man von dort aus nach Magnetic Island fahren kann.
Wir haben uns für drei Nächte in einem Hostel eingebucht, aber nur zwei Nächte bezahlt aufgrund eines Specials. Dort in dem Hostel haben wir super nette Leute kennengelernt, zwei Deutsche, eine Engländerin und einen Australier.

Mit der Deutschen, die auch gleichzeitig unsere Mitbewohnerin war sind wir an einem Tag zusammen nach Magnetic Island gefahren und haben uns dort ein Auto gemietet und haben die Gegend erkundet. Für mich war es das erste Mal, dass ich in Australien Auto gefahren bin. Und es war wirklich einfach. Ich hätte nicht gedacht, dass es so leicht ist mit links zu schalten oder sich in den Linksverkehr einzufinden, aber es hat wunderbar geklappt.



Mir wurde erzählt, dass Maggi Island die einzige Insel sei, auf der es Koalas geben soll. Leider haben wir keine gesehen. Dafür konnten wir aber Rock Wallabies (Felskängurus) füttern.



Anfangs hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter und wir konnten in unserem 4x4 ohne Verdeck fahren, doch nach einiger Zeit zogen Wolken auf und wir haben ein anderes Auto bekommen. Das war auch gut so, denn es hat ca. 40 Minuten später angefangen zu schütten. Da unsere Leihzeit für das Auto so gut wie abgelaufen war, haben wir das Auto zurück gebracht und die Fähre Richtung Townsville genommen.

Am nächsten Tag mussten wir auschecken, doch Dana hatte noch keine Lust weiterzureisen. Ich hingegen wollte eigentlich so schnell wie möglich nach Cairns kommen, um dort einen Job finden zu können, denn das Geld wurde langsam wirklich knapp. Doch Andre, der andere Deutsche hatte uns erzählt, da er schon seit gefühlten 10 Jahren dort wohnt, dass wir ruhig auschecken können, aber nicht gehen müssten. Die Leute würden es nicht merken, dass wir noch da sind.
Ich war natürlich skeptisch, hatte wie immer Panik, dass die Leute es herausfinden würden und wir richtig Ärger am Hals hätten. Doch wie sich im Nachhinein herausgestellt hatte, haben sie es wirklich nicht bemerkt. Wir haben immer noch weiter in unserem Zimmer gewohnt, zusammen mit Alina, haben unser Essen immer noch in der Küche direkt gegenüber der Rezeption gekocht und wirklich keiner hat es bemerkt. Aus geplanten drei Tagen dort, sind dann sieben geworden.

Da Alina ein eigenes Auto hat, haben wir uns an einem Tag überlegt einen Ausflug zu machen zu zwei creeks. Little Crystal Creek und Big Crystal Creek.

Es war wirklich richtig schön dort. Super zum Schwimmen und entspannen. Wenn es genug geregnet hat, dann gibt es an der Big Crystal Creek sogar eine natürliche Steinrutsche. Leider hatte das Wetter nicht wirklich mitgespielt an dem Tag. Kaum sind wir angekommen, hat es angefangen zu regnen und zu gewittern. Und es gab eine Art Invasion von Moskitos. Sie waren überall. Noch schlimmer war es bei Little Crystal Creek. Dort habe ich es gar nicht ausgehalten. Ich wurde zerstochen bis zum geht nicht mehr. Über 20 Stiche allein nur auf meinem Rücken. Aber nichts desto trotz, war es ein schöner und spaßiger Tag mit super tollen Menschen.



Die restlichen Tage haben wir nur gechillt und sind ab und zu mal zur Lagune gefahren um dort den Tag zu verbringen oder abends ein BBQ zu haben.

Mehr gibt es zu Townsville eigentlich nicht zu erzählen, wirklich aufregend ist es dort nicht. Eigentlich ist Townsville wirklich nur ein kleiner Zwischenstop um nach Magnetic Island zu kommen. Etwas anderes kann man hier ohne Auto leider nicht machen.

Ich hoffe bei euch ist alles in Ordnung.

Liebe Grüße
Eure Celina

Dienstag, 10.03.2015

Bye Indonesia! Melihat Anda segera!

Der Titel bedeutet „Auf Wiedersehen Indonesien! Bis sehr bald!“ denn nun ist meine Reise durch Indonesien so gut wie vorbei. Dies wird mein letzter Eintrag darüber sein und ich bin mir wirklich zu 1000% sicher, dass dies nicht meine letzte Reise durch Indonesien oder generell Asien gewesen ist, deshalb auch „bis sehr bald!“

Die letzte Station war Ubud. Und Ubud hat mir wirklich super gut gefallen. Es ist ganz anders als Kuta, aber das ist ja auch kein Wunder. Es ist viel ruhiger dort, keine Partymeile und nicht so gefährlich wie Kuta.

Aber nun zum Anfang: Dana und ich haben uns gedacht, da unsere letzte Woche in Indonesien angebrochen ist, dass wir auch noch etwas vom „Festland“ sehen sollten und deshalb haben wir uns dazu entschieden wieder nach Bali zu fahren und dort dann die letzten Tage in Ubud zu verbringen. Doch der Rückweg nach Bali sollte sich nicht so einfach gestalten wie der Hinweg.

Problem 1: An unserem Abreisetag fuhr kein Speedboat zurück nach Bali, daher wurde uns empfohlen die Fähre zu nehmen, welche von Lombok nach Bali fährt. Uns wurde gesagt, dass der ganze Trip so ca. acht Stunden dauern würde, da man erst von Gili Meno nach Lombok mit dem Public Boat fahren muss, dann ans andere Ende von Lombok mit dem Bus zum Hafen fahren muss, dann auf die Fähre Richtung Bali und von dem Hafen in Padang Bai nach Kuta. Das war wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass wir nur 200 000 Rupiah dafür bezahlt haben. (ca.14€) Klang an sich gar nicht mal so schlecht. Waren halt acht Stunden Trip aber uns war es im Endeffekt egal, wie wir nach Bali kommen. Hauptsache war, DASS wir ankommen. Damit kommen wir schon zu..

Problem 2: Die Fahrt zu dem Hafen in Lombok lief wirklich reibungslos ab. Das große Spektakel begann auf der Fähre. Erstmal sind wir dort angekommen und wurden belagert von Indonesiern die uns Essen oder Trinken verkaufen wollten. Ich habe mich schon gefragt, warum die so besessen darauf sind ihr Essen an den Mann oder an die Frau zu bringen (im Nachhinein frage ich mich, ob sie wussten was passieren würde). Nachdem ich bei einem nachgegeben habe und eine 5 Minuten Terrine gekauft habe hat er mir verraten, dass die Fahrt mit der Fähre fünf Stunden dauern soll. Ich dachte er würde mir das nur erzählen, dass ich mehr kaufe weil ich ja wieder Hunger bekommen könnte auf dieser langen Fahrt. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hatte, dauert eine Fahrt normaler Weise wirklich fünf Stunden. Unsere wiederum hat „etwas“ länger gedauert.

Erster Grund: Wir waren vom Zeitplan her etwas im Verzug, da wir die ganze Zeit Gegenwind hatten und die Wellen wirklich übermäßig groß waren. Das Schiff war riesig und hat trotzdem geschaukelt als sei es ein kleines Schlauchboot. Leute die generell nicht gerne auf dem Wasser sind oder schnell Seekrank werden hatten an dem Tag wohl noch weniger Spaß als wir. Aufgrund der

Zweiter Grund: Dadurch, dass die Wellen so stark waren ist wohl irgendetwas am Hafen in Padang Bai kaputt gegangen und musste erstmal repariert werden, damit wir anlegen konnten.

Letzter Grund: Aufgrund unser Verspätung waren schon vier andere Fähren am Hafen angekommen und haben darauf gewartet dort anlegen zu können.

 

Ein gutes hatte die Warterei ja, den schönen Sonnenuntergang.


Aus geplanten fünf Stunden auf der Fähre sind dann 11 geworden. Dana und ich waren so angespannt, sauer, übermüdet, hungrig und durstig. Natürlich haben wir nicht genug Essen und Trinken am Anfang gekauft und auf dem Schiff war leider auch alles ausverkauft. Wir wollten einfach nur runter von diesem Schiff. Egal wie! So viele Leute sind zum Kapitän gegangen und haben ihn darum gebeten (nach einer Weile haben sie ihm eher befohlen) ein Speedboat zu schicken, welches sie dann zum Festland bringen sollte. Doch kein Speedboat wollte ablegen, da die Wellen zu stark gewesen seien und es zu unsicher gewesen sei. Eigentlich eine gute Entscheidung aber so viele mussten ihren Flug bekommen. Und von Padang Bai bis nach Kuta sind es noch gute zwei Stunden mit dem Auto.
Zu dem Ticket, welches wir gekauft haben, gehörte auch ein free Shuttle von Padang Bai nach Kuta. Da wir aber so spät angekommen sind, haben wir nicht damit gerechnet, dass dieser wirklich noch da ist und uns nach Kuta bringt. Deshalb haben wir uns Verbündete gesucht, mit denen wir uns ein Taxi hätten teilen können.
Doch, oh Wunder, war der Shuttle da und hat uns eingesammelt.

Problem 3: eher ein kleineres Problem, aber unglaublich nervig, war unser Fahrer. Wir mussten alle unsere Tickets vorzeigen. Manche hatten eins für mehrere Personen, einige nur für sich. Das hat der Fahrer irgendwie nicht verstanden. Denn er meinte eine Person hätte kein Ticket und er würde erst losfahren, wenn er sich eins kaufen würde. Das ganze Taxi war am schreien, fluchen, einige wollten sich einfach ans Steuer setzten und losfahren. Wir haben ihm tausendmal versucht zu erklären, dass er das Ticket hat aber er wollte es nicht einsehen. Da der Mann aber kein Geld mehr bei sich hatte, hat ein andere dem Taxifahrer Geld zugesteckt (mehr als das Ticket gekostet hatte) und dafür verlangt, dass er jetzt sofort losfährt. Der Fahrer nahm das Geld mit einem Grinsen entgegen, quatschte noch ca. 10 Minuten mit seinen Kollegen und fuhr, nachdem einer ihm Schläge angedroht hatte, wenn er nicht sofort losfahren würde, endlich los.
Ihr seht, entspannt sieht anders aus.

Nachdem wir nun ca. 21 Stunden auf den Beinen waren, nichts richtig gegessen hatten und müde bis zum Umfallen waren, sind wir endlich in Kuta angekommen. Dort haben wir uns dann in einem nicht ganz so beeindruckenden Hotel niedergelassen. Uns war wirklich alles egal, Hauptsache wir sind endlich angekommen. Wir haben also unsere Sachen ins Zimmer gebracht und haben uns um 4 Uhr morgens auf die Suche nach einem Restaurant gemacht, welches noch bzw. wieder offen hatte. Wir sind auch recht schnell fündig geworden und haben etwas gegessen. Nun das..

Letzte Problem: Auf unserem Rückweg zum Hotel wurde Dana von zwei Indonesiern auf einem Roller (ungefähr 12 Jahre alt) überfallen. Die Jungs haben sie geschupst, sodass sie auf die Steine gefallen ist und sich ihre Knie aufgeschlagen hat und gleichzeitig ihre Tasche geklaut. In ihrer Tasche war ihre Kreditkarte, ihre australische Karte und noch Bargeld. Alles futsch. Wir dachten, dass der Tag nicht schlimmer werden könnte, hatten uns da aber anscheinend getäuscht.

Nach den ganzen Ereignissen haben wir uns gesagt, dass wir uns nicht länger als nötig in Kuta aufhalten werden und so schnell wie möglich nach Ubud fahren wollten. Gesagt, getan. Wir haben uns ein Ticket für den Public Bus Richtung Ubud gekauft und sind dort hin gefahren.

Dort angekommen mussten wir nicht lange warten, bis uns einer eine Unterkunft angeboten hatte. Ein Bungalow, free WiFi und free Breakfast und das wieder für nur 150 000 Rupiah.

Die ersten Tage haben wir nicht sehr viel unternommen, da das Wetter nicht ganz mitgespielt hatte, doch an einem Tag haben wir uns auf den Weg gemacht zum Monkey Forest. Und diesmal war es wirklich ein Wald voller Affen. Es war wirklich richtig schön dort. Es gab viele Tempel, super schöne Wanderwege durch die Natur und sehr viele Affen. Die Affen dort sind wirklich frech und sehr flink, man muss wirklich aufpassen, dass sie einem nichts aus der Tasche klauen. 





An einem Abend sind Dana und ich etwas Essen gegangen und wie der Zufall es so will, haben wir ein Mädchen, welches wir auf Gili Air kennengelernt haben, wiedergesehen und haben uns mit ihr verabredet eine Rollertour durch Ubud zu machen.

Am nächsten Tag haben wir uns also getroffen, zwei Roller gemietet und sind losgefahren. Unser erstes Ziel waren die berühmten Reisterassen. Kurze Info am Rande: Roller fahren in Ubud ist 10000 mal entspannter als in Kuta. Es ist nichts passiert, alles ist heile geblieben.
Die ersten Reisterassen die wir besucht haben, konnten wir nur zu Fuß erreichen. Wir haben uns also auf die Socken gemacht und sind ca. 40 Minuten gelaufen. An wunderschönen Landschaften vorbei, doch die besagten tollen Reisterassen haben wir nicht gefunden, also sind wir umgekehrt und haben uns wieder auf die Roller geschwungen.

 



Nächstes Ziel waren dann andere Reisterassen, welche wohl wirklich berühmt für Ubud sein sollen. Also im Gegensatz zu den Vorherigen. Man hätte diese auch besteigen, bzw. von nahem betrachten können, doch dafür waren wir zu faul. Deshalb gab es nur ein paar Erinnerungsfotos.

 


Unser letztes Ziel war ein Wassertempel. Dieser war wirklich sehr beeindruckend und richtig schön. Die Menschen gehen dort ins Wasser und waschen sich in der heiligen Quelle, bringen den Göttern Opfergaben und beten. Betreten darf man den Tempel nur bedeckt, deshalb haben wir Sarongs bekommen, die wir uns umbinden sollten. Kaum hat man den Tempel betreten riecht es nach Räucherstäbchen und frischen Blumen. Generell riecht es, meiner Meinung nach, sehr angenehm in Indonesien. Jedenfalls in bewohnten Gegenden.

 




Der Tag war wirklich schön, wir haben so viel sehenswertes gesehen und doch gibt es noch tausend Sachen, die man noch entdecken kann.

Das ist auch mit ein Grund, warum ich unbedingt wieder nach Indonesien möchte und auch darüber hinaus. Mich hat das Asienfieber gepackt. Früher habe ich gesagt, dass mich Asien nicht interessiert, mich nichts reizt dort hinzufliegen. Doch nun kann ich es kaum erwarten, bis ich wieder dort bin. Ich war wirklich so traurig, dass unsere Zeit in Indonesien vorbei war und bin es jetzt immer noch. Ich würde viel lieber durch Asien reisen, bis ich wieder nach Hause komme, doch leider fehlt mir das Geld dafür. Doch wie gesagt, ich komme auf jeden Fall wieder!

In diesem Sinne harapan terbaik (alles Gute)

Eure Celina

Donnerstag, 19.02.2015

feels like heaven..

Hey Ho meine Lieben,


ich melde mich zurück. Leider doch nicht so schnell wie ich eigentlich gedacht hatte. In meinem letzten Post hatte ich euch gesagt, dass ich mich in Cairns befinde.. Jedoch hat sich mein Standort wieder geändert. Ich bin wieder in Sydney!! WUUUHUU! Ich dachte eigentlich, dass ich nie wieder nach Sydney komme, aber wie es der Zufall will, bin ich wieder hier.

Nun geht es weiter mit meinem Aufenthalt in Indonesien. Dies wird der vorletzte Eintrag über Indonesien sein.

Nachdem wir nun fast zwei Wochen auf Gili Air verbracht haben, haben wir uns dazu entschieden die kleinste der drei Gili Inseln zu besuchen. Im Nachhinein bereue ich es, dass wir so lange auf Gili Air verbracht haben und nicht eher nach Gili Meno gefahren sind.

Gili Meno ist nämlich noch 100 mal schöner als Gili Air. Es ist so sauber dort und so ruhig.
Auf Empfehlung einer Deutschen, die wir auf Gili Air kennengelernt haben, sind wir zu einem bestimmten Homestay gefahren. Dort hatten wir einen super schönen und großen Bungalow mit einem offenen Badezimmer und Meerblick. Und das umgerechnet auch wieder für nur 13€ die Nacht. Einen kleinen Mitbewohner hatten wir eine Zeit lang auch. Ein kleines Baby Kätzchen hat sich uns angeschlossen. Es hat sich sogar so wohl gefühlt bei uns, dass es sich einmal bei uns im Bett bequem gemacht hat.



Wirklich große Klasse an dem Bungalow war auch, dass die Strandbar nur ca. 100 Meter entfernt war. Dort haben wir so gut wie jeden Tag verbracht, haben gefrühstückt, zu Mittag gegessen und meistens auch zu Abend. Wir konnten den ganzen Tag in der Sonne liegen, den weißen Sandstrand und das türkisblaue Meer genießen. Ab und zu kam uns auch mal ein weiteres Kätzchen besuchen und hat sich Streicheleinheiten abgeholt, was mich natürlich sehr gefreut hat. Denn ich vermisse meinen kleinen Moe und generell Tiere um mich herum.



An einem Tag haben Dana und ich uns Schnorchelzeug ausgeliehen und sind schnorcheln gewesen. Weit raus musste man nicht um zum Riff zu kommen. Es war mein erstes Mal, dass ich schnorcheln war und ich war so beeindruckt. So viele bunte Farben und Fische um mich herum. Es war so faszinierend. Oft bin ich an einem Schwarm kleiner blauer Fische vorbei geschwommen und es hat sich angefühlt, als ob ich mit ihnen zusammen schwimmen würde. Ich hätte nicht gedacht, dass man so nah an Fische herankommen kann. Ich hätte so gerne Fotos gemacht, doch leider habe ich keine Kamera dafür. Aber ich weiß, dass das nicht mein letztes Mal schnorcheln gewesen ist. Schon seltsam, dass ich das nie vorher gemacht habe, dabei ist es so simpel und so schön.


Wie gesagt, haben Dana und ich die Zeit auf Gili Meno eigentlich nur in dieser Strandbar verbracht. Nach einer Weile wussten die Jungs sogar schon, welche Getränke sie uns bringen konnten.

Einen Abend wollten wir noch einmal auf Gili T feiern gehen und haben uns deshalb wieder einen privaten Kapitän geleistet. Jedoch war es erst nicht sicher, ob wir wirklich ablegen konnten, denn das Wetter hat nicht so ganz mitgespielt. Alle haben gesagt, dass es etwas zu gefährlich sei, doch der Kapitän hat entschieden, dass es noch auszuhalten ist und uns zu seinem Boot geführt. Vorher haben Dana und ich uns aber umgezogen, da es hieß dass man recht nass werden könnte. Es hat geregnet, das Boot hat geschaukelt und wir zwei Süßen saßen dort und hofften, dass wir heil auf Gili T ankommen würden. Als wir dann weiter auf dem Meer waren, war es nicht mehr so schlimm mit den Wellen und wir gönnten uns unser Wegbier.



Die Nacht wurde wieder durchgefeiert und geschlafen wurde am Strand, da wir keine Lust auf das gleiche Spektakel wie an Silvester hatten. Es war eigentlich recht cool am Strand zu schlafen und allzu lange war es auch nicht. Wir sind dann mit dem ersten Public Boat zurück nach Gili Meno gefahren und erstmal ins Bett gegangen. Ich konnte aber nicht so lange schlafen, deshalb bin ich wieder zur Strandbar und habe mich in die Sonne gelegt.
An dem Abend war der Sonnenuntergang so schön, dass ich davon Fotos machen musste. Es ist wirklich so traumhaft schön dort, das kann sich keiner vorstellen. Ich habe die Zeit dort so genossen und bin wirklich traurig, dass wir nicht eher nach Gili Meno gegangen sind.



An unserem letzen Abend haben wir uns dazu entschieden mal woanders essen zu gehen und sind deshalb mal drauf los gelaufen. Nach ca. 20 Minuten sind wir am Hafen angekommen und haben uns dort in ein Restaurant gesetzt und alles noch einmal Revue passieren lassen. Uns ging es die letzten Wochen richtig gut. Ich bin allen so dankbar, dass ich das hier erleben darf. So viele wünschen sich das oder träumen davon und ich darf es erleben und leben. Dafür kann man nur dankbar sein. Und wie gut, dass meine Reise hier noch nicht zu Ende ist.

Aller liebste Grüße

Eure Celina

Mittwoch, 04.02.2015

Morning market, Monkey Forest und sehr viel Regenwald

Hallo ihr Lieben, long time no see.. sorry about that..

Bevor ich euch weiter etwas über meine Zeit in Indonesien erzähle, eine kleine Info am Rande.. Ich bin heile in Australien angekommen und befinde mich zur Zeit in Cairns, aber dazu mehr in einem anderen Post. (ich habe mir vorgenommen alle Einträge, die ich so schön vor mich hingeschoben habe, so schnell wie möglich zu schreiben und online zu stellen, damit hier mal wieder alles auf den neusten Stand gebracht wird. Fingers crossed, dass ich das diesmal auch hinbekomme :D)

So und nun zurück nach Indonesien..

Da es Dana und mir auf Dauer zu langweilig war den ganzen Tag nur auf der Insel zu chillen und nichts zu machen haben wir uns dazu entschieden einen Tagesausflug zu machen. Entschieden haben wir uns für die Nachbarinsel Lombok. Wir wollten unbedingt den Regenwald erleben. Also nicht nur sehen sondern so richtig erleben. Und das haben wir dann auch gemacht.
Wir haben uns eine Regenwaldtour gebucht, die uns vorher aber noch zu ein paar interessanten Punkten bringt. Privater Fahrer und Guide durch den Regenwald inklusive.



Unser Trip begann damit, dass wir mit dem public boat nach Lombok gefahren sind und dort von unserem Fahrer abgeholt wurden. Unsere erste Station war der morning market.
Ich kann euch sagen, so etwas habe ich noch nie gesehen. Sie viele Menschen auf engstem Raum, Stand an Stand, ein Gedränge und Gebrülle, dass man sein eigenes Wort kaum verstanden hat, Fliegen über Fliegen, viele ungewöhnliche Gerüche, bunte Farben. Es war wirklich eindrucksvoll doch gleichzeitig auch beunruhigend. Das Fleisch und die Fische lagen in der prallen Sonne, bei brüllender Hitze, fast komplett bedeckt mit Fliegen. Unser Fahrer hat uns erzählt, dass die Restaurants auf den Inseln ihr Fleisch dort auf dem Markt kaufen.. Da hat sich mein Magen ein klein wenig umgedreht.. So etwas würde es in Deutschland auf keinen Fall geben. Niemals. Und doch geht es den Menschen gesundheitlich scheinbar sehr gut. Wahrscheinlich weil sie es nicht anders gewöhnt sind und ihr Körper daran gewöhnt ist. Dana hat es den Appetit auf Fleisch wirklich verdorben, danach hat sie kein Fleisch mehr gegessen, aber wie ich halt bin habe ich dieses Bild abends ausgeblendet und trotzdem Hühnchen gegessen :D



Nachdem unser Fahrer noch ein Bündel Minibananen gekauft hatte ging es für uns weiter Richtung Monnkey Forest.
Unter Monkey Forest stellt man sich eigentlich einen Wald vor, in dem Affen leben nicht wahr? War aber nicht so. Eigentlich war es eher eine Monkey Road. Es ging mit dem Auto die Serpentinen hoch bis wir auf einmal langsamer fuhren und plötzlich eine Horde Affen auf der Straße auftauchte. Die Affen laufen wirklich auf der Straße rum, weichen hier und da mal den vorbeikommenden Autos oder Rollern aus aber ängstlich schienen sie nicht zu sein. Wir hielten dann am Straßenrand an und wurden direkt umzingelt. Scheinbar wussten sie was als nächstes folgt. Unser Fahrer gab und die Bananen und wir konnten sie damit füttern. Ziemlich frech die kleinen Biester, sie reißen dir die Bananen aus der Hand und wenn du eine Banane an einen anderen Affen gegeben hast wirst du von den restlichen angefaucht oder sie haben dir ihre wunderbaren Fangzähne gezeigt. Schon recht verwöhnt die Viecher. Als wir alle Bananen verteilt hatten ging es weiter zu einem Hindu Tempel.



Der Tempel war meiner Meinung nach nicht sehr spektakulär, hätte man sich auch sparen können. Ich dachte wir würden zu einem übergroßem Tempel fahren, jedoch war der recht überschaubar und nichts „Besonderes“. Wir bekamen ein spezielles Tuch umgebunden, um die Götter nicht zu verärgern, haben ein paar Bilder gemacht und sind wieder weiter. Wir waren aber auch sehr aufgeregt wegen der Regenwaldtour und wollten daher keine Zeit verlieren oder verplämpern.



Und nun zum Highlight des ganzen Tages, die Regenwaldtour. Wir sind ca. eine Stunde gefahren bis wir endlich angekommen sind und mit unserem Guide durch den Regenwald laufen konnten. Das Besondere an diesem Regenwald ist, dass es dort die zwei größten Wasserfälle der Insel gibt. Die Sendang Gile und Tiu Kelep Wasserfälle. Um zu den Wasserfällen zu gelangen mussten wir ziemlich weit laufen. Anfangs sehr viele Stufen hinab und ein paar Meter über befestigte Wege, doch dann ging es wirklich tief in den Dschungel. Keine befestigten Wege mehr, keine Richtige Sicherheit aber dafür Natur pur. Eben genau das, was wir uns auch vorgestellt haben. Wir mussten sogar durch Flüsse laufen, nicht sehr tiefe aber dafür mit ordentlichen Strömungen. Auf halben Weg hat es dann auch noch angefangen zu Regnen, also wirklich das komplette Feeling eines Regenwaldes. Unser Guide hat uns wegen des Regens erst zu dem zweiten und größten Wasserfall gebracht, weil es sonst auf Grund der Strömungen zu gefährlich geworden wäre. Und ich kann euch eins sagen, ich war noch nie so sprachlos. Ich weiß nicht mit welchen Worten ich euch das beschreiben soll, was ich dort gesehen habe. Ich war einfach nur fasziniert von der Schönheit und Einzigartigkeit der Natur. Ich habe noch nie vorher etwas so Schönes gesehen. Als wir uns den Weg zum Wasserfall entlang liefen, durch Flüsse gelaufen und über Felsen und umgekippte Bäume geklettert sind und sich dann dieses riesige Naturspektakel vor uns aufbaute, fehlten uns wirklich die Worte. Das war genau das, was wir unbedingt sehen wollten. Obwohl es so am regnen war und uns etwas kalt war konnten wir und wollten wir uns es aber nicht nehmen lassen dort schwimmen zu gehen. Gesagt, getan. Das Wasser war arschkalt aber daran habe ich dem Moment gar nicht gedacht. Ich war einfach nur fasziniert. Nach einer Weile wurde es dann doch etwas zu kalt und der Regen zu stark, sodass unser Guide wieder zurück gehen wollte, damit wir nicht in die richtig starken Strömungen kommen. Also haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht und sind zu dem nächsten Wasserfall gegangen. Dieser war auch sehr eindrucksvoll, doch leider konnte man dort nicht schwimmen gehen. Also haben wir nur die Natur genossen und haben uns dann auf den Rückweg zu unserem Fahrer gemacht. Der Weg zurück war schon recht anstrengend. Die Treppen waren leicht überflutet, Bäche haben sich gebildet und somit war es sehr rutschig, also mussten wir vorsichtig sein. Wieder beim Auto angekommen sind wir auch direkt los zurück zum Hafen, damit wir das letzte public boat nicht verpassen.
Das mit den Booten ist schon etwas seltsam. Die fahren nämlich erst los, wenn genug Leute da sind. Ich glaube es müssen mindestens 10 Leute sein, bevor es ablegt. Da spielt es dann keine Rolle ob man es eilig hat, ob einem kalt ist oder sonst etwas. Wenn es laut Plan um 15 Uhr ablegen soll, jedoch nicht genug Leute da sind kann es auch mal eine Stunde oder mehr dauern bis es endlich ablegt. Wir haben ungefähr 20 Minuten gewartet.
Wieder angekommen auf Gili Air, wollten wir eigentlich direkt zum Bungalow und uns etwas aufwärmen, doch dann ist uns eingefallen, dass wir gar keine warme Dusche haben, also sind wir in ein Restaurant und haben uns eine heiße Schokolade bestellt. Auch eine etwas komische Situation. Am Strand sitzen und heißen Kakao trinken, aber es hat geholfen. Wir haben dann gleichzeitig auch noch eine Kleinigkeit gegessen und sind dann zurück zum Bungalow gelaufen. Der Tag hat damit geendet, dass wir sehr erschöpft aber überglücklich ins Bett gegangen sind.

  

 




Ich hoffe, ich konnte euch wenigstens etwas näher bringen, was ich dort erlebt habe. Es ist nur wirklich schwer so etwas in Worte zufassen.

Hoffentlich geht es euch allen gut.

Bis sehr bald, eure Celina

 

P.S.: Sogar in Indonesien kennt man den BVB! In dem Sinne: HEJA BVB!!!

Mittwoch, 04.02.2015

Bilder #3

Hallo meine Lieben, hier habe ich für euch die versprochenen Bilder von Gili Air.

  

Unsere Aussicht von jeder Strandbar in der wir gegessen haben.

Eine balinesiche Hochzeit direkt vor unserer Haustür, zu der wir auch direkt eingeladen wurden.

Die "Hauptstraße" auf Gili Air.

Der kleine Supermarkt.

Das Haupttransportmittel auf Gili Air.

 

 

Unser Hinterhof, wo die Frauen das Essen zubereitet haben und sich alle getroffen haben.

Unser Bungalow.

Ein Teil des Hafens auf Gili Air.

 

 

Montag, 05.01.2015

I'm in paradise

Hier ist nun meine Fortsetzung.

Am 19.12. sind Dana und ich auf Gili Air angekommen und wir waren von Anfang an begeistert. Es ist hier gefühlte 10 Grad heißer als auf Bali oder in Australien und die Luftfeuchtigkeit liegt stetig bei 70-80%. Es gibt hier keine Autos oder Motorroller, nur Fahrräder oder Pferdekutschen. Lärm und Hektik sind somit ausgeschlossen, jedoch ist es relativ dreckig hier. Ich habe in der ganzen Zeit, die ich hier bin keinen einzigen öffentlichen Mülleimer entdeckt. Die Leute schmeißen ihren Müll einfach in die Natur, nicht gerade sehr schön. Aber trotzdem ist es hier einfach wunderschön! Die weißen Strände und das Türkise Wasser sind einfach unglaublich. Ich glaube auch, dass die Mentalität der Menschen hier alles so wunderbar machen. Die Menschen sind unglaublich freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit und so relaxt. Hier gibt es so etwas wie Stress einfach nicht und das ist wirklich etwas besonderes. Die Menschen haben nicht viel und sind trotzdem so glücklich. Das hat mich schon des häufigeren zum nachdenken gebracht. Warum brauchen wir so viel Luxus, wenn es anderen Menschen eigentlich viel besser geht ohne das ganze Zeug? Ich habe gemerkt, dass mich die Zeit hier auf Gili Air etwas verändert hat. Vor allem habe ich meine Ansprüche heruntergeschraubt, da ich gemerkt habe dass man nicht viel braucht um glücklich zu sein. So und nun weiter im Text:

Als wir angekommen sind hatten wir noch keine Unterkunft und mussten uns somit auf die Suche nach einer machen. Das hat jedoch nicht lange gedauert, da wir direkt von einem Einheimischen angesprochen wurden. Er hatte uns einen Homestay Bungalow mit air condition, Badezimmer und Küche angeboten und das zusammen für nur 150000 Rupiah die Nacht (9,90€!!!!). Dort haben wir dann zugesagt, sind mit ihm durch die komplette Insel mit unseren schweren Backpacks und einem leichten Hangover. Wir sind wirklich wortwörtlich durch die Insel gelaufen, haben irgendwelche Schleichwege genommen, vorbei an Hühnerscharen und Kühen. Nach ca. 20 Minuten sind wir angekommen und waren froh eine Unterkunft zu haben, duschen und uns ausruhen zu können. Im Nachhinein wäre es kürzer gewesen die Hauptstraße entlang zu gehen zu dem Bungalow aber wahrscheinlich wollte er uns die Insel zeigen. Der Bungalow ist wie gesagt mitten in der Insel und unsere Nachbar sind nur Einheimische. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie die Menschen hier leben, deshalb hat es uns besonders gefreut dass wir hier untergekommen sind und nicht irgendwo in einem Hotel oder ähnlichem.
Irgendwann hatte uns der Hunger überfallen und wir sind mit Fahrrädern Richtung Hafen gefahren und haben uns in ein Restaurant gesetzt und unser erstes indonesisches Gericht gegessen, besser gesagt hat sich jeder 3 Gerichte und 2 Getränke bestellt und bezahlt haben wir zusammen nur ca. 15€. Und es war soooo lecker! Ich hätte nicht damit gerechnet, dass das Essen hier so gut ist wenn es so billig ist, aber es ist wirklich sehr sehr gut. Nach dem Essen sind wir wieder nach Hause gefahren und haben uns schlafen gelegt, weil wir wirklich sehr müde waren.

Eigentlich verlaufen unsere Tage immer gleich. Wir schlafen, stehen auf, frühstücken in unserem Bungalow und je nach dem wie das Wetter ist chillen wir im Bungalow, in einer Strandbar oder am Strand.

Einen Tag sind wir nach Lombok (eine sehr große Nachbarinsel) gefahren und haben dort eine Regenwaldtour gemacht, aber dazu verfasse ich noch einen anderen Eintrag.

Weihnachten haben wir auch auf Gili Air gefeiert. Es war so anders. Nichts war geschmückt und generell ist das Weihnachtsgefühl nicht richtig aufgekommen. Wie soll das auch aufkommen bei mehr als 30 Grad, Sonne und Meer?! Wir haben uns zur Feier des Tages jeweils eine zweistündige Massage gegönnt, haben uns dann schick gemacht und sind zu einer Beachparty gegangen. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis. Weihnachten in kurzer Hose, mit viel Alkohol und dann noch am Strand. Ein Traum, doch trotzdem feiere ich Weihnachten lieber im kalten Deutschland bei meiner Familie, mit leckerem Essen und richtiger Weihnachtsstimmung.

Die Woche bis Silvester haben wir einfach nur gechillt und unser Leben genossen. Ein Tag vor Silvester sind wir dann nach Gili T gefahren (die Partyinsel der Gilis) und wollten uns dort eine Unterkunft für Silvester suchen, doch leider war alles ausgebucht oder einfach überteuert. Deshalb haben wir uns dazu entschieden ein Privatboot zu mietet, welches uns am 31.12. um 8 Uhr nach Gili T fahren sollte und am 01.01. dort um 5 Uhr wieder abholen sollte. Für 700000 Rupiah haben wir uns das mal gegönnt. Den Silvestertag haben wir dann damit verbracht lange zu schlafen und ordentlich vorzuglühen. Um 8 Uhr sind wir dann zum Hafen, haben unseren Kapitän bezahlt und sind rüber nach Gili T. Es war so voll dort, unglaublich wie viele Menschen auf so eine Insel passen. Die Strandpromenade war total überfüllt aber das war in dem Moment genau das, was Dana und ich brauchten. Viele Partywütige Menschen, gute Musik und billige Drinks. Wir sind dann in einem Club gelandet in dem wir auch den kompletten Abend verbracht haben. Wir haben getanzt, Leute kennengelernt, getrunken und einfach mal wieder die Sau rausgelassen. Als es dann Richtung Jahreswechsel ging, haben wir uns an den Strand gesetzt und einfach alles auf uns wirken lassen. Ich kann es einfach nicht in Worte fassen was ich gefühlt habe. Es war wirklich atemberaubend. Ich war so glücklich, habe geweint vor Freude und bin einfach nur froh, dass ich das alles mit Dana teilen kann. Denn es ist schwierig solche Erlebnisse jemandem zu erzählen, wenn er es selber nicht miterlebt hat. Deshalb bin ich froh, dass ich das alles mit Dana erlebe und mich irgendwann mit ihr in Deutschland noch einmal treffe und sagen kann: „Weißt du noch damals? Silvester 2014/15? Wir beide am Strand mit dem überragenden Feuerwerk und der geilen Strandparty?“ Nach dem Feuerwerk wurden die Freudentränen weggewischt und weiter gefeiert. Als die Uhr dann halb 5 anzeigte, sind wir wieder zurück zum Hafen und haben unseren Kapitän gesucht. Über eine Stunde sind wir wie bekloppte den Strand rauf und runter gelaufen auf der Suche nach dem Kapitän und dem Boot. Abgemacht war 5 Uhr, doch niemand war da. Natürlich waren wir stinksauer, wir haben ihn ja schließlich schon bezahlt und darauf vertraut, dass er uns abholt. Doch leider ist das in die Hose gegangen. Ihr denkt jetzt sicher „Wie kann man auch nur so blöd sein, die Leute im Voraus zu bezahlen?!“ Aber ich kann euch sagen, dass ist hier normal und wir hatten bis jetzt auch nie Probleme damit. Man kann den Menschen hier wirklich vertrauen. Egal in welcher Hinsicht, deshalb waren wir in diesem Fall auch wirklich besonders enttäuscht. Wir hätten somit noch 2 1/2 Stunden warten müssen bis das erste public boat nach Gili Air fährt, doch wie der Zufall es so will haben wir ein Boot gefunden mit zwei deutschen Jungs an Bord welches uns zurück nach Gili Air gebracht hat. Da wurde uns der Abend doch noch gefrettet. Um halb 7 waren wir dann im Bett und richtig happy so ein geiles Silvester gehabt zu haben. Ich muss sagen, das war wirklich das beste Silvester was ich je gehabt habe.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die zwei Wochen auf Gili Air traumhaft schön waren. Aber unsere Reise ging und geht ja noch weiter. Unser Rückfug nach Australien geht ja erst am 15. Januar.

Ich hoffe ihr hattet alle schöne Feiertage und ansatzweise eine so geile Silvesterparty wie ich.
In diesem Sinne, bis dann meine Lieben.

Sonnige Grüße

Eure Celina

 

P.S.: Bilder folgen wenn ich besseres WLAN habe

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